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Freizeitstress: Wie Sie der Energiefalle entgehen

Stressbewältigung

Puh… Die Vorrunde und die Achtelfinalspiele sind geschafft. Das war echt wieder ganz schön stressig. Von der Arbeit schnell nach Hause hasten, die Getränke und Knabberzeug rausholen – oder gar flott noch besorgen –, und dann ab mit den Kindern und den Freunden vor den Fernseher oder die Leinwand beim Public Viewing. Und danach wieder die Reste beseitigen, rasch ins Bett und am nächsten Tag geht’s wieder von vorne los. Die EURO sorgt dafür, dass es nach der stressigen Arbeit der Freizeitstress hochtourig weitergeht. Und die Ruhepausen? Dafür bleibt keine Zeit. Das Energielevel sinkt kontinuierlich.

Stressbewältigung: Eigenes Energielevel finden

Jetzt mögen Sie sagen, dass das Turnier ja nur vier Wochen andauert. Stimmt! Aber der vermeintlich positive EM-Stress kann das Fass zum Überlaufen bringen beziehungsweise die letzte Energie aus Ihren Batterien ziehen – das ist nicht zu unterschätzen. Damit Ihnen das nicht passiert, ist es auch in kurzzeitigen stressigen Situationen notwendig, dass Sie überhaupt wissen, wie es um Ihre Energie bestellt ist.

Also halten Sie abends ruhig mal inne und lassen Sie den Tag oder die Woche Revue passieren. Ich nutze dazu gerne Achtsamkeitsmeditation. Egal, wie Sie es angehen – wichtig ist, dass Sie herausfinden: Wann waren Sie antriebslos oder erschöpft? Wie geht es Ihnen morgens, abends oder tagsüber? Wann sind Sie am aktivsten? Wie geht es Ihnen am Wochenende oder im Urlaub?

Dann können Sie – eventuell auch zusammen mit Freunden – die Energiespender und -räuber in Ihrem Leben ausmachen und Ihr aktuelles Energielevel bestimmen. Denn das ist auch ein wichtiger Indikator für Burn-out und andere Erschöpfungssyndrome.

Nein sagen zu Freizeitstress will gelernt sein

Die Erkenntnisse, die Sie im Rückblick gewinnen, reichen allerdings nicht aus – schließlich können sie hier keine Veränderung mehr herbeiführen. Legen Sie daher den Fokus auf die Zukunft und üben Sie im nächsten Schritt, die Energieräuber zu eliminieren. Ihre Waffe dagegen: Nein sagen.

Das ist immer leichter gesagt, als getan – das kann ich verstehen. Doch ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung sagen: Sie können das Neinsagen üben und stoßen niemanden vor den Kopf, wenn Sie eine Verabredung ausnahmsweise mal absagen oder mal nicht Ihre Hilfe anbieten.

Die Voraussetzungen dafür:

  • Zuallererst gestatten Sie sich selbst, nein zu sagen.
  • Überlegen Sie, was wirklich gut für Sie ist und nicht nur für andere.
  • Überlegen Sie sich, wie Sie die Absage rüberbringen. Wenn es schwerfällt, erbitten Sie sich Bedenkzeit für Ihre Entscheidung. Entscheiden Sie keinesfalls aus dem Bauch heraus. Beugen Sie sich nicht Ihrer Angst vor der Ablehnung oder davor, etwas zu verpassen.
  • Sagen Sie stets freundlich ab und begründen Sie auch Ihre Entscheidung. Aber rechtfertigen Sie sich keinesfalls.

Wenn Sie so vorgehen, kommen Sie in der Freizeit nicht in Stress, sondern können Ihre Ruhepausen dafür nutzen, Ihre Batterien wieder aufzuladen. Und je länger Sie trainieren, desto leichter fällt es Ihnen, dem Freizeitstress nein zu sagen. Denn Sie allein wissen, was Ihnen wirklich gut tut und was eben nicht.

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