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Routinen auflösen durch Perspektivwechsel

Karriereberatung

Ein Wochenende in Frankfurt, ein Hotelzimmer weit oben im Wolkenkratzer und der Blick über die gesamte Skyline. So stand ich vor kurzem mit offenem Mund am Hotelfenster und schaute von oben auf die Minihäuser und Menschen, klein wie Ameisen, die gemeinsam mit den Spielzeugautos durch die Stadt wuseln. Ich staunte mal wieder aufs Neue, wie sehr ein Perspektivwechsel den Blick auf die Dinge ändert.

Mal anders betrachtet

Solche Perspektivwechsel im Leben sind richtig toll, denn sie bringen neue Erkenntnisse mit sich und werfen ein ganz anderes Licht auf die Dinge. Von oben betrachtet, sieht die Realität plötzlich völlig anders aus.

Ich schaute auf einladende Dachgärten, die ich sonst nie gesehen hätte. Von dort oben erkannte ich, wie sich da unten alles ineinander fügt: Schaltet die Ampel auf Rot, herrscht für einen Moment Stillstand. Mir kommt der Gedanke, dass jeder Einzelne in der Menge wichtig ist, aber nicht für sich alleine. Worum es geht, ist das Ganze.

Im Alltag kann so ein Perspektivwechsel eine Menge für die eigene Zufriedenheit bewirken. Bei der Arbeit einfach mal kurz zurücklehnen und die Augen schließen oder sogar samt Stuhl die Schreibtischseite wechseln – das schafft neue Blickwinkel und kann sehr befreiend wirken.

Genau hinsehen

Die tägliche Routine zu durchbrechen und damit die eigene Sichtweise zu verändern, kann mit ganz kleinen Dingen passieren. Spazieren Sie doch einfach mal eine andere Route zur Arbeit oder nehmen Sie statt der Bahn den Bus. Sie essen jeden Tag in der Kantine? Dann gehen Sie doch am Montag mal zum Bäcker gegenüber. Und schon begegnen Ihnen neue Eindrücke und Impulse, die vielleicht erfrischend auf Sie wirken.

Wenn Sie jeden Mittag gemeinsam mit Ihren Kollegen essen, ist es schon schwieriger, sich da auszuklinken. Ihre Mitesser wollen natürlich wissen, warum und weshalb. Eine typische Situation, in der viele Erwartungen der Umwelt daran hängen, dass Sie in Ihrer Rolle bleiben. Aber schon kleine Änderungen können einen Riesenschritt da hinaus bedeuten.

Wenn Sie Ihre Bahn dann verlassen, sollten Sie sich das unbedingt bewusst machen. Also nicht einfach zum Bäcker gegenüber rennen, ein Brötchen reinschieben und abgehakt ist der Perspektivwechsel. So funktioniert das nicht. Schauen Sie in Ruhe hin: Wie ist die Bäckersfrau drauf? Wie die Stimmung in der Bäckerei? Essen Sie das Brötchen ruhig am Stehtisch vor Ort und saugen Sie das neue Umfeld mit all seinen Facetten wie ein Schwamm wertfrei auf.

Das Leben bereichern

Hören Sie dabei in sich hinein, wie es Ihnen mit dieser Neuerung geht. In den meisten Fällen wird die positive Erfahrung bewirken, dass Sie sich lebendiger fühlen und sich wieder mehr zutrauen.

Manchen Menschen fällt dann jedoch auch auf, dass es Ihnen Stress macht, ihre Routine zu verlassen. Falls Sie dazu gehören, empfehle ich Ihnen, es sich dennoch ein paar Mal trauen. Wenn Sie sich dann doch für die alte Gewohnheit entscheiden – prima, dann wissen Sie wenigstens, dass diese für Sie genau richtig ist.

Ein Wechsel der Perspektive bereichert das Leben in jedem Fall und immer. Wenn Sie mal von oben auf die Dinge schauen, stellen Sie fest, dass die Welt nicht davon untergeht, wenn Sie Ihr Auto vier Wochen nicht waschen oder die Küche mal einen Abend unordentlich bleibt. Für das große Ganze spielt das überhaupt keine Rolle. Der Blick von oben macht die Dinge klein und befreit ein Stück weit von dem Anspruch: „Ich muss dieses, ich muss jenes, ich muss das noch.“ Und das tut einfach irre gut.

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